Clublokal: Restaurante „Gallodini“, Werkstättenstraße 21, Neue Bahnstadt Opladen, 51379 Leverkusen
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Herausforderung für Sekretär und Publikum – trotzdem klasse!

Der junge Club mit hohem sozialem Engagement

Dieser Meetingabend war schon was Besonderes, was Themen, Darstellung und Vortragende betraf. Der Haupftvortragende, Theodor Rüber, ist Neurologe am Uniklinikum in Bonn. Er faszinierte mit der Darstellung eines unerwarteten Miteinanders von Musik und Wissenschaft.

Doch der Reihe nach: Zum Start in das Meeting brachte unser Präsident Roland Dakowski – weil er Architekt ist – seinen berühmten Kollegen Le Corbusier „mit“. Unser Präsident betonte, dass Le Corbusier auch Maler, Stadtplaner, Theoretiker in Sachen neue Wege in der Architektur und Möbeldesigner war. Aus der Vielzahl von Objekten des Star-Architkten stellte er drei Gebäude im Detail vor. Als besonders Sehenswert aber abweichend von seinem Stil hob er die Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp heraus.
Die Kernelemente der Architektur von Le Corbusier sind aber immer gut erkennen: vom Eingangsbereich bis zur begrünten Dachterrasse.

Danach gehörte dem Bonner Mediziner Theodor Rüber das Feld. Er schaffte den Weg zu uns ins Gallodini nicht und schaltete sich jedoch per Videocall ein. Dass wir ihn nicht live vor Ort hatten, war zwar schade tat seinem Vortrag keinen Abbruch.
Unser Gastredner forscht zu Epilepsie, ist Dirigent eines großen Chors und hat ein Hilfsprojekt in Kolumbien gegründet: Der Neurologe Theodor Rüber verbindet Wissenschaft mit sozialem Engagement – und zeigt, wie vielseitig Medizin und Musik zusammenwirken können. Das schnell gesprochene Wort und der anspruchsvolle Kontent zeichneten Rübers Vortrag aus. Da brauchte unser Sekretär Andeas Salge beim Protokollschreiben höchste Aufnerksamkeit.

Nicht allein die Gesundheit des Körpers, so Rüber, sei wichtig, sondern insbesondere die des Hirns. Im
Wissenschaftsjahr 2026 hat das Bundesminsterium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
einen Preis für die Medizin der Zukunft ausgelobt. Das Projekt „Notes for Neurons, Music for Brain
Health“ von der Uniklinik Bonn, der Uni Bonn, des MPI und DZNE haben diesen Preis gewonnen.
Der Gedanke wurde schon 1973 durch die Vorträge von Leonhard Berstein an der Harvard
University (Bild) und dem Leitsatz: Wie die Sprache folgt die Musik einer grundlegenden Grammatik und
die Psychologie der Musik angedacht.


Zentrale Idee dabei ist es, dass Musik das Gehirn auf verschiedenen Ebenen anspricht und stimuliert. Dadurch wird
Demenzprävention unterstützt. Dieser Einfluss der Musik wird experimentell simultan während des
Konzertes mit dem weltweit ersten mobilen MRI Scanner gemessen und bildlich dargestellt.
Musik ist nicht nur eine reine Darstellungskunst (Zuhörer ist nur Empfänger), sondern aus
neurowissenschaftlicher Sicht gibt es eindeutig eine Wechselwirkung von Zuhörer und Musik.

Von anwesenden Rotarier und dem Sekreträr war höchste Aufmerksamkeit abgefordert. Doch es lohnte sich.
Musik und Wissenschaft gehören als ein „Traum“-Paar zusammen …