Wir erklären den Begriff mal: Effektiver Altruismus (abgekürzt EA) beschreibt die Idee, beschränkte Ressoursen wie Zeit und Geld optimal einzusetzen, um das Leben vieler empfindungsfähiger Wesen möglichst umfassend zu verbessern. Dies, so unsere Gast-Vortragende Anais Haupft, geschieht durch den Einsatz der eigenen Arbeitskraft oder Karriere und durch das Spenden an effektive Hilfsorganisationen. Zudem bezeichnet der Begriff eine soziale Bewegung, die um 2010 entstand und die versucht, diese Idee umzusetzen.

Der Effektive Altruismus ist prinzipiell daran interessiert an den Problemen zu arbeiten, bei denen am meisten Gutes bewirkt werden kann. In der Praxis haben sich Mitglieder der Bewegung vorwiegend auf diese Problembereiche fokussiert:
Globale Arbeit, Tierwohl, und was passiert mit der Erde in ferner Zukunft.

… und so begann das Meeting:

Auch in Sachen Architekten-ABC hatte unser Präsident wieder Interessantes zu bieten: Star-Architekt Daniel Libeskind, der zum Beispiel dem Kö-Bögen in Düsseldorf entworfen hat.
Libeskind wurde 1946 in Łódź (Polen) geboren. 1957 emigrierten die Eltern nach Israel. Er siedelte mit seiner Familie 1960 in die USA über und nahm 1965 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er studierte Musik in Israel und in New York und war als professioneller Musiker tätig, da er bereits als Kind eine Art Wunderkind am Akkordeon war. Später wechselte er von der Musik zur Architektur. 1989 zog er mit seiner Familie nach Berlin.
Daniel Libeskinds Architektur ist geprägt durch eine erzählerische Formensprache. Libeskind ist weltweit präsent. Das jüdische Museum in Berlin stellte er 1999 fertig.

